25 Juni 2011 - 19:30

Das geehrte Staatsoberhaupt der islamischen Revolution nannte die intervenierende und expansionistische Präsenz der USA den Ausgangspunkt der Probleme im Irak und in der Region.

  Ayatollah Khamenei empfing Samstagnachmittag den iranischen Präsidenten Dschalal Talebani und sagte: Trotz des arroganten Auftretens Amerikas, zeigen die Entwicklungen in der Region, das die Nahostpolitik Washingtons wankt. Die Völker müssen diese Tatsache für sich nutzen.
Das geehrte Staatsoberhaupt fügte hinzu: Die Geschlossenheit irakischer Gruppen wird ihre Position stärken. Die Amerikaner setzen auf die Differenzen unter den irakischen Gruppen, um weiter im Irak zu bleiben; so sollten diese Gruppen wachsam und bedacht von ihre Meinungsverschiedenheiten lassen und die Pläne Amerikas vereiteln.
Ayatollah Khamenei äußerte sich zufrieden über die konsequenten Schritte der Regierung und der Nation im Irak zur Bewältigung ihrer Probleme: Die große irakische Nation und ihre Verantwortlichen haben die Engpässe und Schwierigkeiten hinter sich gelassen. Sie verlassen nun die schwierigen Zeiten und sollten mit Geduld und Tapferkeit die restliche Probleme ebenfalls lösen.
Ayatollah Khamenei betonte des Weiteren den Ausbau der Beziehungen zwischen Irak und Iran. Manche versuchten, diese Beziehungen zu schwächen und sahen sie als gescheitert. Doch die tiefe religiöse und kulturelle Verbundenheit zwischen beiden Völkern wird mit jedem Tag größer.
Der Präsident Iraks Talebani wies seinerseits auf die historischen Gemeinsamkeiten beider Völker hin und sagte: Die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Teheran und Bagdad entwickeln sch und wir hoffen, dass die irakische Infrastruktur mit der technischen Hilfe und die Erfahrungen Irans wieder aufgebaut wird.
Talebani fügte hinzu: Die irakischen Gruppen und Parteien sind sich hinsichtlich Fortschritt und Wohlstand Iraks einig, sie alle sind gegen eine Verlängerung der amerikanischen Militärpräsenz in ihrem Land.